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Ovilava – Wels zu Zeiten der Römer

In der bezaubernden, historischen Kulisse der 60.000-Einwohner Stadt wird schon seit über 2000 Jahren Lebenskultur hoch gehalten. Zwischen prachtvollen Bürgerhäusern und modernen Zweckbauten, romantischen Arkadenhöfen, In-Beiseln, urigen Heurigenlokalen und gediegenen Restaurants, pulsiert das Leben.

Kaiser Hadrian machte das Gebiet um Wels zu einem der wichtigsten Stützpunkte des Römischen Reiches und das damalige Ovilava zu einer Stadt. Das bebaute Gebiet reichte von der Traun bis zur Höhe des heutigen Kaiser-Josef-Platzes. Unter Kaiser Caracalla wurde Ovilava sogar zu einer Großstadt und erhielt eine Stadtmauer. Im Rahmen seiner Reform des Provinzen-Systems machte Kaiser Diokletian Wels letztendlich zur Hauptstadt.

Neben den Fixpunkten wie dem Stadtmuseum in den Minoriten sowie dem Römerweg wird ab Juni jeden ersten Freitag im Monat eine Römerführung angeboten. Abwechselnd aus der Sicht des Archäologen unter dem Motto „Archäologen erzählen“ und im römischen Gewande „Ein Besuch in Ovilava“, bietet dieser Rundgang die Möglichkeit die Stadt aus der Sicht der Römer zu sehen.

Stadtmuseum – Archäologische Sammlungen in den Minoriten
Im archäologischen Museum erfährt man Neues über Sitten und Gebräuche der Römer und die verschiedenen Aspekte der römischen Kultur können gleich selbst ausprobiert werden: würzigen Wein und das schmackhafte Lorbeergebäck kosten, die Toga eines Senators anlegen, die Haut mit dem Duftöl verwöhnen, wie es die römischen Damen kannten, und gemeinsam ein damals übliches Gesellschaftsspiel spielen. Zur Abrundung kann man auch kulinarisch in die Welt der Römer eintauchen und für Gruppen ein nach antiken Rezepten nachgekochtes Mahl (kaltes und warmes Büffet) direkt im Museum genießen.

Grabungen für Hobbyarchäologen
Weiters wird daran gearbeitet die in Wels stattfindenden Ausgrabungen für eine erlesene Anzahl an Teilnehmer zugänglich zu machen, die unter der Anleitung von erfahrenen Archäologen bei der Grabung behilflich sein können. Diese finden zu unregelmäßigen Terminen statt, da bei diversen Neubauten in Wels Notgrabungen durchgeführt werden, bei denen festgestellt wird, was sich unter den bisherigen Gebäuden befand.

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