Vater und Sohn sitzen an Ufer eines Badesees und jausenen zusammen;
Vater und Sohn sitzen an Ufer eines Badesees und jausenen zusammen;

Kulinarik

Auf der Suche nach Erfrischung?

Wer tüchtig in die Pedale getreten ist, darf sich im Anschluss guten Gewissens etwas gönnen.

Nach Köstlichem braucht man rund um den Römerradweg zum Glück nie lange suchen. Oberösterreich und Bayern stehen sich in Sachen Gastfreundschaft in nichts nach.

Und was liegt nach dem Radeln näher, als sich einen erfrischenden Radler zu genehmigen! So vielfältig die Radrouten, so groß ist die Auswahl an fruchtig-spritzigen Bier-Mixgetränken.

Denn als beispielsweise die Innviertler im Jahr 1779 Bayern hinter sich lassen (müssen), nehmen sie etwas Wichtiges mit:
das Wissen darum, wie man ein ordentliches Bier braut. Tja, was man nahezu 600 Jahre gut und gern macht, das vergisst man nicht so schnell.

Darf’s vielleicht ein Römerradweg Radler von Wurmhöringer sein? Oder doch – als alkoholfreie Alternative – ein zischfrisches Innviertler Kracherl von Raschhofer? Wie auch immer die Entscheidung ausfällt: Eine verdiente Erfrischung nach einem Tag am Sattel wartet schon auf Sie!

 

Diese Genusserlebnisse
sollten Sie bei Ihrer Fahrt auf dem Römerradweg
nicht verpassen!

Nahaufnahme von Schweinsbraten, der auf gedecktem Tisch in Gastgarten steht; im Vordergrund erkennt man verschwommen eine Tromepte liegen;

Einkehrtipps im Passauer Land

  • Aigen am Inn - Hausbrennerei Zum Voglbauer mit Schaubrennerei, Biergarten und Hofladen
  • Bad Füssing – Holzapfels Restaurant – gehobene Gastronomie
  • Kirchham – Haslinger Hof – Erlebnisgaststätte
  • Ruhstorf an der Rott – Restaurant Toni-Wirt – typisch bayerische Küche mit moderner Note
  • Vornbach am Inn – Dorfbäckerei/Cafe Donaubauer – Regionale Backwaren und Gartencafé

Gastronomie im Passauer Land
Pärchen sitzt in Restaurant und stoßt miteinander an; beide lächeln; am Tisch stehen Biergläser, Bratl in der Rein und weitere Gäste sitzen um den Tisch;

Einkehrtipps im Innviertel

Die Innviertler verstehen sich freilich nicht nur aufs Radeln. Denn mindestens so sehr wie das Draußensein, zelebrieren sie hier im Nordwesten Oberösterreichs das Beisammensein.

Vier Dinge sind es, die die Welt zusammenhalten: gut essen, gut trinken, sich zusammensetzen und es lustig haben.
Meint man zumindest im Innviertel, wo sich diese genussvolle Melange so liest:
Knödel, Bier, Wirt und Musi.

mehrere junge Personen sitzen an gedecktem Tisch und stoßen mit Schnapsgläser an; Sommerstimmung;
Nahaufnahme von Wurmhöringer Bierflaschen, die junger Mann hält; im Hintergrund fährt ein Traktor vorbei;

Ein Prosit der Gemütlichkeit!

Nicht einmal zehn Kilometer Luftlinie sind es von der Brauerei Wurmhöringer in Altheim bis nach Bayern, der sprichwörtliche Katzensprung also. Claus Franz Wurmhöringer, Spross der gleichnamigen Brauerdynastie und mit 22 Jahren einst jüngster Braumeister Österreichs, ist also ganz nah dran am – selbsternannten – Mutterland des Bieres.

Noch kürzer ist der Weg von der Brauerei zum dazugehörigen Brauwirtshaus am Stadtplatz. Über eine schmale Gasse, einen schmucken Innenhof und zu guter Letzt durch Sekretariat und Küche gelangt man an einen Ort der Seligkeit, an dem sich der Alltag schwuppdiwupp vergessen lässt. Eine Gaststube, wie sie sein soll, mit immerwährendem Biernachschub. Hinter der Schank steht Chef Claus Wurmhöringer und zapft gekonnt ein Glas „Kellertrübes“.

„Ich arbeite dort, wo ich gerade gebraucht werde“, sagt der 30-Jährige.

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Aufnahme von Kino in Brauerei Raschhofer im Malzboden;

Brauerei Raschhofer

Das Innviertler Hügelland weist nicht umsonst die größte Brauereidichte Österreichs auf. Denn nur wenige Meter entfernt vom Brauwirtshaus Wurmhöringer tummelt sich schon die nächste altehrwürdige Brauerei, namens Raschhofer. Nicht verpassen sollte man hier den Innviertler Brauturm in der Raschhofer Erlebniswelt. Sehen. Staunen. Lernen. Genießen. Verkosten. lautet die Devise. Mit dem Innviertler Brauturm bietet die kleine Brauerei mit europameisterlichen Bieren allen Interessierten einen Einblick in die Kunst des Bierbrauens, die Welt der Rohstoffe und in die kleinen und großen Geheimnisse des besonderen Geschmacks.

Eine Reise mit allen Sinnen.

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Nahaufnahme von Männerhänden, die Knödel drehen; seitlich stehen Gewürze und Teigstücke;

EInmal im Leben muss man einen Innviertler Knödel gedreht haben. Mindestens.

Tatsächlich lässt sich nirgendwo besser begreifen, dass die Welt eine Kugel ist, als im Innviertel. Denn hier, im nordwestlichsten Zipfel von Oberösterreich, wurde sie quasi erfunden. In Form eines kleinen Knödels von der Größe eines Tischtennisballs oder auch nur einer Mozartkugel und gefüllt mit dem Feinsten, was die Region so hergibt: knusprigen Grammeln, butterzartem Surspeck oder saftigem Brät.

So klein, wie die Innviertler Knödel sind, so köstlich sind sie auch. Viele Gastronomen haben sie auf der Karte und fast alle haben ihr eigenes Rezept dafür. Die Hülle besteht in der Regel aus einem Mehl- oder Nudelteig, vereinzelt auch aus Semmelteig. Fünf Stück verdrückt ein jeder und eine jede, wer hungrig ist, schafft auch die doppelte Menge. Als Beilage serviert man Sauerkraut.

Ein kulinarisches Erlebnis der besonderen Art hält die
Knödelkuchl Jenichl in Altheim bereit:

Hier, im ehemaligen Wirtschaftsgebäude des Bauernhofes, kann jeder Besucher selbst Hand anlegen und beim Knödel-Drehen der kleinen Innviertler Spezialitäten sein Können unter Beweis stellen. Selbstverständlich werden die fabrizierten Köstlichkeiten bei Most/Saft/Bier in gemütlicher Runde an Ort und Stelle verspeist.

 

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Nahaufnahme von Männerhänden, die ein Glas mit Gin halten;

Obwohl man seit beinahe 250 Jahren getrennte Wege geht, schlägt die Verwandtschaft bis heute durch: Das Innviertel, erst 1779 zu Österreich gekommen, ist immer noch ein bisschen bayerischer als die restlichen drei Viertel Oberösterreichs. Das zeigt sich in der Sprache, in der Sicht auf die Welt, nicht zuletzt auch im Wirtshaus und in der Definition von Genuss. Genießen bedeutet hier vor allem eines:

Zusammenzusitzen, gern lang und ausufernd, gut essen, gut trinken, mit etwas Ambition auch gemeinsam singen und musizieren.

Bewährtes neu zu denken und weiterzuentwickeln zeichnet auch die lokalen Genussmanufakturen aus. Florian Gumpinger etwa vom Buroida-Gut in Mettmach (Bezirk Ried im Innkreis). In seiner „Brennkuchl“ entstehen feine Schnäpse, Liköre und andere Spirituosen wie der Kobernaußerwald Dry Gin oder der Deichselgold Whiskey. Der Legende nach brannte ein Buroida-Urahn exzellenten Whiskey, mit dem er den Teufel betrunken machte und letztlich sogar in die Flucht schlug. Zugegeben, dafür gibt es keine gesicherte Quelle. Fix ist hingegen, dass der Buroida-Whiskey immer noch sagenhaft gut ist. Erzeugt wird er übrigens auf Basis des Maria-Theresianischen-Brennrechts, das fleißigen Bauern in ärmeren Landstrichen das Schnapsbrennen erlaubte.

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Einkehrtipps in der Donauregion

 

Gastronomie in der Donauregion
Nahaufnahme von Frauenhand, die Trappisten-Bier Benno hält und mit einem Mann anstoßt; man erkennt gedeckten Tisch;

Einkehrtipps Traunsee-Almtal

Gastronomie in der Region Traunsee-Almtal
Pärchen sitzt auf Holfbank unter Buam; beide sind sportlich gekleidet und jausnen;

Einkehrtipp in Wels

Kaffee ist nicht gleich Kaffee und die Geschmäcker verschieden.

19 Röster und zirka 70 unterschiedliche Kaffees aus fast allen Anbauregionen der Welt sind in der »Kaffeeothek Espresso- und Filterbar« im Sortiment.

Ob Verlängerter, Cortado, Cappuccino, Pour-Over oder Cold Brew entscheidet dann der persönliche Geschmack.

Gastronomie in Wels
Pärchen sitzt bei einem Kaffee am Stadtplatz von Wels; beide in Fahrrad-Dress;